Startseite > Aktuelles > Stress erkennen – welche Signale uns der Körper sendet

Stress erkennen – welche Signale uns der Körper sendet

Beitrag teilen:

Ein voller Terminkalender, berufliche Anforderungen oder private Verpflichtungen – Stress gehört für viele Menschen zum Alltag. Kurzfristiger Stress ist in der Regel unbedenklich, und kann sogar dabei helfen, die Leistungsfähigkeit zu steigern. Problematisch wird es erst dann, wenn der Stress dauerhaft anhält und der Körper keine Gelegenheit mehr bekommt, sich zu erholen.

Wenn der Körper Alarm schlägt

Stress ist zunächst eine natürliche Reaktion auf Belastungen. Der Körper schüttet unter anderem die Hormone Adrenalin und Cortisol aus. Herzschlag und Atmung beschleunigen sich, die Muskulatur spannt sich an und der Organismus wird auf eine schnelle Reaktion vorbereitet. Bleibt dieser Zustand jedoch über längere Zeit bestehen, können erste Warnsignale auftreten. Häufige Anzeichen sind Schlafprobleme, Konzentrationsschwierigkeiten, Kopfschmerzen, Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich oder eine erhöhte Reizbarkeit. Auch anhaltende Müdigkeit oder das Gefühl, ständig unter Strom zu stehen, können Hinweise auf eine dauerhafte Belastung sein.

Frühzeitig gegensteuern

Stress lässt sich nicht immer vermeiden – der Umgang damit kann jedoch gelernt werden. Eine Übersichtsarbeit von Singh und Kolleg*innen (2023) zeigt, dass regelmäßige körperliche Aktivität dazu beitragen kann, psychische Belastungen wie Stress, Angstgefühle und innere Anspannung zu reduzieren. Schon ein kurzer Spaziergang oder eine kleine Entspannungseinheit können dazu beitragen, den Kopf freizubekommen und das persönliche Stressniveau zu senken.

Unser Fazit

Stress gehört zum Leben dazu – dauerhafter Stress sollte jedoch nicht zum Normalzustand werden. Wer die Signale seines Körpers früh erkennt und bewusst für Ausgleich sorgt, stärkt nicht nur sein Wohlbefinden, sondern schützt langfristig auch seine Gesundheit.

 

Quellen: Singh, B., Olds, T., Curtis, R., Dumuid, D., Virgara, R., Watson, A., Szeto, K., O’Connor, E., Ferguson, T., Eglitis, E., Miatke, A., Simpson, C. E., & Maher, C. (2023). Effectiveness of physical activity interventions for improving depression, anxiety and distress: an overview of systematic reviews. British journal of sports medicine, 57(18), 1203–1209. https://doi.org/10.1136/bjsports-2022-106195