Startseite > Aktuelles > Gefühle ernst nehmen – Kinder emotional begleiten

Gefühle ernst nehmen – Kinder emotional begleiten

Beitrag teilen:

Kinder reagieren unterschiedlich, wenn sie frustriert sind: Manche werden laut, trotzig oder wütend, andere ziehen sich zurück, wirken traurig oder unruhig. Diese Reaktionen sind Ausdruck innerer Überforderung – und verdienen unsere volle Aufmerksamkeit.

Entscheidend ist, die Gefühle der Kinder ernst zu nehmen und ihnen Sprache zu geben.

Sätze wie „Ich sehe, dass du enttäuscht bist, weil du dir das anders vorgestellt hast“ zeigen:

  • Deine Gefühle sind wichtig.
  • Du wirst wahrgenommen.

Frust ist dabei nur eines von vielen Gefühlen – sie reichen von Angst über Traurigkeit bis hin zu Wut. Gerade deshalb ist es im Offenen Ganztag Aufgabe der pädagogischen (Fach-)Kräfte, diese Emotionen sensibel wahrzunehmen, richtig einzuordnen und einfühlsam zu begleiten. Denn hier verbringen die Kinder auch einen großen Teil ihrer Zeit – wir sind Teil ihrer Lebenswelt.

Mit spielerischen Methoden und alltagsnahen Impulsen unterstützen wir Kinder dabei, ihre Ge-fühle zu erkennen, zu benennen und voneinander zu unterscheiden. Gemeinsam überlegen wir, wie sich Frust anfühlen kann, welche Situationen ihn auslösen und wie man damit umgehen kann. So entwickeln die Kinder ein wachsendes Bewusstsein für ihre eigene Gefühlswelt.

Im Anschluss werden sie kindgerecht begleitet – mit Verständnis, Geduld und gezielter Unterstützung. Denn: Wer seine Gefühle kennt und ausdrücken kann, ist besser gewappnet für Herausforderungen – heute und morgen.

Emotionale Bildung ist ein zentraler Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit. Sie stärkt die Kinder in ihrer Persönlichkeit und fördert ein respektvolles Miteinander – in der Schule, im Ganztag und darüber hinaus.